Che Pibe, Buenos Aires, Argentinien
Gerade in einer Millionenstadt wie Buenos Aires führt die massive Landflucht zum rapiden Anwachsen der Armensiedlungen, “Villas” oder “Favelas” genannt. Hier leben in einem kleinen Bretterverschlag mit Wellblechdach oft sieben bis zwölf Personen ohne fließend Wasser oder Strom, mindestens vier teilen sich ein Bett. So endet der Traum vom besseren und menschenwürdigen Leben meist als “Cartonero” (Papier -und Müllsammler) in den Slums der südlichen Vorstadt. Che Pibe ist ein unabhängiges Kinder – und Jugendsozialprojekt, das auf Bildung und sinnvolle Freizeitgestaltung als beste Präventionsformen gegen Kriminalität und Drogenkarrieren setzt. Das Projekt arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich und verfügt auch über einen kleinen Sportplatz und eine Bäckerei (Berufsausbildung, etc.). Der Fußballer Diego Maradona kommt von hier und hat deshalb dem Projekt einen neuen Bus gespendet. Ansonsten ist das Projekt aber arm – und auf den Idealismus und die Kreativität seiner Jugendlichen und Mitarbeiter angewiesen.
Die Freiwilligen betreuen Kinder aus den ärmsten Familien, geben Nachhilfe, helfen bei den Hausaufgaben und bieten verschiedene Workshops an (z.B. zu Globalisierung, AIDS, Menschenrechten). Auch werden sie ihre Talente im sportlichen und künstlerischen Bereich nutzen und sich um eine sinnvolle und positive Freizeitgestaltung kümmern, die Selbstwert und Gruppengefühl der Jugendlichen stärkt (z.B. Fußball spielen, Schach, Jonglieren, Zaubern, ökologischer Garten, etc.).
Ich hoffe, dass Sie mein soziales Engagement in Argentinien unterstützenswert finden und mein Vorhaben durch eine Spende ermöglichen helfen. In jedem Fall bedanke ich mich herzlich für Ihr Interesse!
Übrigens: Der Flyer zu meinem Projekt kann hier angesehen und heruntergeladen werden!